Stellungnahme zur Stadtratsstitzung

Stellungnahme zur Stadtratssitzung vom 06. November 2019


Mit den Worten „Ich werde da sein, ich werde nervig sein und wir als Burglengenfelder Gemeinschaft können an einem Strang ziehen und etwas erreichen“, trat ich als Vorsitzender des Wirtschaftsforums an. Mit einem Kopf voll neuer Ideen, ganz viel Engagement und noch mehr Herzblut habe ich mich dieser ehrenamtlichen Aufgabe gewidmet und wollte bzw. will auch immer noch, die seit gut 23 Jahren herausragende Arbeit des Wirtschaftsforums als Vorstand fortführen. Zielführend sind für mich dabei konkrete, wohlüberlegte Lösungen und viel persönlicher Fleiß, statt haltlose Forderungen und Gejammer. Dabei die parteipolitische Neutralität des Wirtschaftsforums zu wahren, ist für mich eine Selbstverständlichkeit!

Aber jüngst wurde einmal mehr klar, dass wenn man in Burglengenfeld eine Meinung äußert, sobald es ernst wird, bis aufs Äußerste abgestraft wird. Ich hoffe, dass dieses Spiel nicht irgendwann mit mir betrieben wird. Da möchte man doch lieber alles stehen und liegen lassen. Ein Stück weit hat man die Engagementbereitschaft nicht nur von mir und Herrn Dantl, sondern auch vieler anderer Ehrenamtlichen in Brand gesteckt.

Vielleicht war es naiv zu glauben, dass der Wahlkampf vor dem WiFo Halt machen und keinen Einfluss auf Entscheidungen vorgelegter Anträge haben würde.

Vielleicht war es auch naiv zu glauben, dass den Stadträten der Ernst der Lage bewusst sein müsste und sie wissen müssten, dass eine weitere Verzögerung der Entscheidung durch eine Ausschreibung negative Konsequenzen mit sich bringt und damit Auswirkungen auf Alle hat.


Vielleicht…

Aus vorgenannten Gründen sehe ich mich nun aber auf jeden Fall veranlasst diese Stellungnahme, die ich selbstverständlich mit der kompletten Vorstandschaft abgestimmt habe, an Sie weiterzuleiten:


DAS IMAGE VON BURGLENGENFELD

Es sprechen immer alle stolz davon, in Burglengenfeld zu wohnen, weil es noch eine aktive Kernstadt hat. Inklusive vielfältiger Gastronomen und Geschäftsleuten, die Vereine und Firmen unterstützen und sich gegenseitig austauschen. Dazu ein Image, das über den Landkreis hinaus bekannt ist, dass sich hier etwas tut!

Die Italienische Nacht, Bauern- und Wochenmarkt, Einkaufsgutschein, Weinfest, Kinderspielplatz am Volksfestplatz, Marktsonntage mit großen Attraktionen und vieles mehr. Während es der Einzelhandel grundsätzlich im heutigen Wandel schwer hat und viel Energie aufwendet, um sich gegenüber Amazon und Co. zu behaupten. Wo stünde Burglengenfeld ohne diese ganzen Attraktionen? Was wäre die Stadt ohne Geschäfte? Wäre das Image und die Außenwirkung die Gleiche?

Es wird scheinbar als selbstverständlich angesehen, dass all das stattfindet. Es wird für selbstverständlich angesehen, dass dies vom WIFO organisiert wird. Aber